Mentoringprogramm

Für uns ist die Förderung von Nachwuchscoaches ein zentrales Anliegen. Neben unseren zahlreichen Weiterbildungsmaßnahmen ist unser Mentoringprogramm eine wichtige Säule für die persönliche Entwicklung angehender Coaches.

Im Allgemeinen wird Mentoring als ein Prozess verstanden, in dem eine Person, der Mentor, die Karriere und die persönliche Entwicklung einer anderen Person, des Mentee, unterstützt. Unsere Mentoren engagieren sich ehrenamtlich in der Förderung der Coach-Einsteiger. Dabei geht es nicht um die Vermittlung von Seminar- oder Lehrbuchwissen, sondern vor allem um die Vermittlung von Erfahrungswissen. Ziel ist es, den Mentee in seiner persönlichen und fachlichen Entwicklung zu unterstützen. Themen für das Mentoring sind beispielsweise:

  • Weitergabe von Tipps zur Bewältigung von auftauchenden Problemen während des Coaching-Prozesses
  • Herstellung von Balance zwischen Berufs- und Privatleben als Selbstständiger
  • Die Positionierung am Markt sowie die Schärfung des eigenen Angebots
  • Feedback zu Ideen, Strategien und Projekten des Mentees
  • Klärungsprozesse zum Berufsbild Coach

Insgesamt soll der Mentee, der noch am Anfang seiner Coach-Karriere steht, einen besseren Einblick in die Struktur der Berufswelt eines Coaches erhalten.

Auch wenn auf den ersten Blick vor allem die Mentees von der Förderung profitieren, gewinnen in der Regel auch die Mentoren. Das Konzept geht von einem gegenseitigen Austausch aus, von einem Geben und Nehmen.

Wir laden Sie herzlich ein, Teil dieses kostenfreien Programms zu sein, entweder als Mentee oder als Mentor!

Senden Sie dazu einfach Ihre formlose Bewerbung per E-Mail an die Geschäftsstelle:

info@coachingverband.org

Wichtig: Als Mentee benötigen wir zusätzlich ein Kurzprofil und Angaben zur
Qualifikation und Ausrichtung (methodisch, Zielgruppe etc.).

Bei Fragen steht Ihnen die Geschäftsführerin des Verbandes, Dr. Iris Salamon, gerne zur
Verfügung:
030/403 631 900
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Ablauf des Mentoringprogramms (Laufzeit 12 Monate, Beginn flexibel)

Insgesamt ist das, was die Beteiligten im Rahmen des Mentoringprogramms lernen können, nicht standardisiert, sondern stark individualisiert! Daraus ergibt sich, dass nach Festlegung der Tandems die gegenseitigen Erwartungen geklärt und eine individuelle Zielsetzung für das Jahr erarbeitet werden müssen. Die Vereinbarungen sind schriftlich zu fixieren, um den Erfolg der Kooperation überprüfbar zu machen. Gemeinsam wird ebenfalls festgelegt, in welchem Abstand und für welche Dauer Mentor und Mentee miteinander in Kontakt treten möchten. Als Minimum werden vom DCV ein persönliches Treffen alle zwei Monate und ein monatlicher telefonischer Kontakt vorgegeben.

Nach Ablauf des Programms werden die Teilnehmenden um Rückmeldungen zu ihren im Rahmen des Programms gesammelten Erfahrungen gebeten. Die dabei gewonnenen Ergebnisse können ggf. in die Gestaltung nachfolgender Programme einfließen und so deren Qualität verbessern helfen.

Eine räumliche Nähe von Mentee / Mentor ist einem intensiven Kontakt förderlich. Darum sind wir bemüht, passende Konstellationen für Mentee / Mentor herzustellen.

Nach Ende des Programms erhalten die Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.

Die Teilnahme am Programm ist einmalig.

Für potenzielle Mentees

Wer kann Mentee werden?

Ordentliche und außerordentliche Mitglieder des DCV können sich als Mentee bewerben. Ordentliche Mitglieder, also DCV-zertifizierte Coaches, haben Vorrang bei der Vergabe der Menteeplätze. Die Bewerbung erfolgt schriftlich per E-Mail an die Geschäftsstelle mit einem Kurzprofil und Angaben zur Qualifikation und Ausrichtung (methodisch, Zielgruppe etc.).

Vorteile für Mentees

  • Mehr Sicherheit in der eigenen Positionierung
  • Lernen von den Erfahrungen von des Mentors
  • Förderung der eigenen Profession
  • Regelmäßiges Feedback zur Förderung der Selbstreflexion
  • Dranbleiben an Coachingthemen, auch nach der Ausbildung
  • Ausbau des Netzwerkes
  • Bereits zertifizierten Mitgliedern wird die Teilnahme am Programm auf die Weiterbildungspflicht angerechnet!

Erwartungen an den Mentee

  • Wertschätzende Haltung gegenüber dem Mentor zeigen, der die Aufgabe ehrenamtlich übernimmt und seine wertvolle Zeit zur Verfügung stellt
  • Bereitschaft, uneingeschränkt über verschiedene Themen zu diskutieren
  • Vertrauen und Zuversicht gegenüber dem Mentor mitbringen, für Vorschläge, Ratschläge und Feedback offen sein
  • Grenzen der Zusammenarbeit, die vom der Mentor gesetzt werden, akzeptieren
  • Sich gut auf die Treffen vorbereiten und sich nicht vom der Mentor „bedienen“ lassen.
  • Eigeninitiative zeigen und Verantwortung für die eigenen Lernergebnisse übernehmen
  • Selbstreflektiert handeln: Wo besteht Förderungsbedarf? Gezielt Themen auswählen!
  • Aktiv Termine organisieren, koordinieren und natürlich einhalten, dennoch flexibel reagieren, wenn der Mentor Termine verschieben muss
  • Sich gegenüber dem Mentoringprozess verpflichtet fühlen
  • Protokoll der Gespräche anfertigen und dem Mentor zur Verfügung stellen
  • Mindestens einen monatlichen Kontakt mit dem Mentor
  • Eine Abschlussreflexion mit dem Mentor
  • Ein kurzer Abschlussbericht für den DCV-Vorstand

Für potenzielle Mentoren

Wer kann Mentor werden?

Seniorcoaches (DCV) oder Lehrcoaches (DCV) können sich jederzeit per E-Mail als Mentoren bewerben.

Chancen für Mentoren

  • Über den Austausch mit dem Mentee eine erweiterte Sicht auf sich selbst bzw.
    den eigenen Arbeitsalltag erlangen, eingefahrene oder unflexible
    Arbeitsstrukturen reflektieren
  • Frische Impulse und Ideen vom Coaching-Nachwuchs erhalten
  • Zur Qualitätssicherung und -steigerung des DCV beitragen
  • Ausbau des Netzwerkes
  • Die Teilnahme am Programm wird auf die Weiterbildungspflicht angerechnet!

Erwartungen an den Mentor

  • Mindestens alle zwei Monate persönliches Treffen mit dem Mentee
  • Mindestens einmal pro Monat Telefonat mit dem Mentee; kann entfallen, wenn
    monatliche Treffen vereinbart wurden
  • Zeiterfassung (notwendig für die Anerkennung als Weiterbildungsmaßnahme)
  • Regelmäßige E-Mail-Korrespondenz mit Mentee; Häufigkeit kann individuell
    vereinbart werden
  • Bereitschaft, uneingeschränkt über verschiedene Themen zu diskutieren
  • Offenheit für neue Sichtweisen und Perspektiven
  • Grenzen für die Zusammenarbeit setzen: Sagen Sie klar, was Sie bereit sind zu leisten und was nicht!

Es wird nicht erwartet, dass der Mentor die eigenen Geschäftskontakte zur Verfügung stellt. Dennoch kann das Mentoringprogramm zu einer Erweiterung der jeweiligen Netzwerke beitragen, wodurch Chancen für alle Beteiligten entstehen. Grundsätzlich gilt: Mentoring ist kein unbezahltes Coaching!

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